Alexander Hirsch: Vergeben und vergessen?

Vergeben&Vergessen_RGB„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben …“ was Christen jeden Sonntag beten, ist oft leichter gesagt als getan. Ist das überhaupt angemessen, einfach „Schwamm drüber“ zu sagen, obwohl ich verletzt wurde?

Mache ich dann nicht gute Miene zum bösen Spiel? Werde ich dann nicht erst recht ausgenutzt? Und was ist mit meiner eigenen Schuld – muss ich damit nicht alleine klarkommen? Wie kann ich mir selbst vergeben?

Über diese und ähnliche Fragen spricht Alexander Hirsch in seiner Predigt vom 3. März 2013. Im ersten Teil: Ein Erfahrungsbericht über den persönlichen Umgang mit Verletzungen. Und Esther Hamm, Studentin der Friedens- und Konfliktforschung, berichtet über ihre Erfahrungen in der Versöhnungs- und Friedensarbeit in Ruanda.

(32 MB, 50 Minuten)

Alexander Hirsch: Ein Leben der Anbetung (Predigtreihe Anbetung, Teil 3)

© medienREHvier.de / Anja Brunsmann
© medienREHvier.de / Anja Brunsmann

Bei „Anbetung“ denken wir häufig zuerst an eine bestimmte Veranstaltungsform. Kolosser 3,16+17 erinnert uns daran, dass wir zu einem Leben der Anbetung berufen sind, wie Alexander Hirsch in seiner Predigt von 24. Februar 2013 ausführt. Ein Leben der Anbetung ist ein Leben, in dem wir Gott die Ehre geben – nicht nur eine halbe Stunde am Sonntag, sondern jeden Tag, mit Herzen, Mund und Händen!

(23,3 MB, 36 Minuten)

Alexander Hirsch: Anbetung im Gottesdienst (Predigtreihe Anbetung, Teil 2)

header_lobpr2Was tun wir, wenn wir uns als Gemeinde am Sonntag versammeln? In unseren Gottesdiensten gibt es einen „Programmblock“ von etwa 25-30 Minuten, den wir „Lobpreiszeit“ oder „Anbetungszeit“ nennen. In seiner Predigt vom 17. Februar 2013 zu Epheser 5,15-20 macht Alexander Hirsch deutlich, warum jedes Element des Gottesdienstes – von der Kollekte bis zum Abendmahl – Gott ehrt. Und er erklärt: Warum singen wir überhaupt? Welchen Sinn haben Ausdrucksformen wie Stehen oder Knien? Und was passiert, wenn wir Gott anbeten?

(32,3 MB, 47 Minuten)

Julia Leuschner: Heilsame Gnade

Wie hat Gott sich das Zusammenleben von Christen in der Gemeinde gedacht? Paulus spricht darüber in dem Brief an seinen Mitarbeiter Titus, 2,1-15. Was er uns da vor Augen malt, ist herausfordernd. Aber Gott sei Dank schafft Gott selbst auch die Möglichkeit, dass wir danach leben können! Julia Leuschner spricht darüber in ihrer Predigt vom 25. November 2012.

(10,9 MB, 17 Minuten)

Alexander Hirsch: Mit Jesus in den Sturm

Welche Erwartung haben wir an Jesus? Dass er immer da ist, wenn wir in Probleme geraten, und uns heraushilft? Dass er bereit steht, um unsere Lebensqualität zu sichern? Oder könnte es auch sein, dass er uns manchmal auch bewusst in Schwierigkeiten hineinführt – als Ausdruck seiner Liebe? So erleben das die Jünger Jesu in Markus 4,34-41. Alexander Hirsch spricht darüber in seiner Predigt vom 9. September 2012.

(20,7 MB, 32 Minuten)

Alexander Hirsch: Gnade und Wahrheit

Am Anfang seines Evangeliums (Johannes 1,14-17) spricht Johannes davon, wo die Herrlichkeit Gottes am stärksten sichtbar wird – in der Gnade und Wahrheit im Leben und Sterben von Jesus. Diese Gnade und Wahrheit sollen auch unser Leben prägen, und wir tun gut daran, sie nicht auseinanderzureißen oder gegeneinander auszuspielen, sagt Alexander Hirsch in seiner Predigt vom 17. Juni 2012.

(18,2 MB, 28 Minuten)

Hier das Zitat von Dietrich Bonhoeffer aus der Predigt über gegenseitige Korrektur:

„Je mehr wir lernen, uns selbst das Wort vom Andern sagen zu lassen, auch harte Vorwürfe und Ermahnungen demütig und dankbar anzunehmen, desto freier und sachlicher werden wir zum eigenen Wort. Wer selbst in Empfindlichkeit und Eitelkeit das ernste brüderliche Wort ablehnt, der kann auch dem Andern nicht in Demut die Wahrheit sagen, weil er die Ablehnung fürchtet und sich dadurch wieder selbst verletzt fühlt. Der Empfindliche wird immer zum Schmeichler und damit alsbald zum Verachter und Verleumder seines Bruders. Der Demütige aber bleibt zugleich an der Wahrheit und an der Liebe. Er bleibt am Worte Gottes und lässt sich von ihm zum Bruder führen. Weil er nichts für sich sucht und fürchtet, kann er durch das Wort dem Andern helfen.“

(Dietrich Bonhoeffer, Gemeinsames Leben, S. 91f)